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Events & Tickets
Mit Events verkaufen Sie Plätze für besondere Anlässe — Weinverkostung, Kochkurs, Menü-Abend oder Live-Musik. Gäste buchen ihren Platz online, Sie behalten Teilnehmer und Auslastung jederzeit im Blick.
Event anlegen
Öffnen Sie in der Seitenleiste Events und klicken Sie auf Neues Event.
- Vergeben Sie einen Titel und wählen Sie die Art. Zur Auswahl stehen Kurs, Workshop, Seminar und Vortrag sowie Verkostung, Kochkurs, Menü-Abend, Live-Musik, Special und Sonstiges. Reine Event-Anbieter sehen Kurs, Workshop, Seminar und Vortrag zuerst.
- Passt keine Art genau? Tragen Sie unter Eigene Bezeichnung Ihren eigenen Begriff ein (z. B. „Drechselkurs"). Er ersetzt die Art überall dort, wo Gäste sie sehen — auf der Event-Seite, im Widget und in der Übersicht. Über den Übersetzungsknopf hinterlegen Sie zusätzlich die englische Fassung.
- Legen Sie Datum, Startzeit und optional die Endzeit fest.
- Tragen Sie den Preis pro Person ein (leer lassen = kostenlos) und die maximale Teilnehmerzahl.
- Wählen Sie ein Titelbild aus Ihrer Mediengalerie und laden Sie bei Bedarf eine Menü-PDF sowie Stornobedingungen hoch.
Veröffentlichen & steuern
Über den geplanten Veröffentlichungszeitpunkt geht ein Event erst zu einem festgelegten Datum online — bis dahin prüfen Sie es über den Vorschaulink. Mit dem Schalter Aktiv & sichtbar schalten Sie das Event frei; über Pausieren nehmen Sie es vorübergehend aus dem Verkauf. Der Status in der Liste zeigt jederzeit an, ob ein Event Nicht öffentlich, Live, Pausiert oder Inaktiv ist. Über die Buchungs-Deadline sperren Sie Buchungen eine bestimmte Anzahl Tage vor dem Termin.
Über die Filterpillen oben in der Liste springen Sie zwischen Kommende, Nicht öffentlich und Vergangene. Nicht öffentlich sammelt alles, was Ihre Gäste noch nicht sehen — Events mit einem Veröffentlichungszeitpunkt in der Zukunft und Events, die noch nicht aktiv sind. Die Zahl an der Pille sagt Ihnen auf einen Blick, wie viel noch in der Warteschlange steht. Mit Vorschau öffnen (Symbol mit dem Pfeil nach außen) sehen Sie ein solches Event genau so, wie es Ihre Gäste später sehen — der Link enthält einen geheimen Vorschau-Schlüssel und steht deshalb nur Konten mit Bearbeiten-Recht zur Verfügung.
Was Ihre Gäste sehen, hängt dabei vom Zustand ab: Über der Vorschau eines noch nicht veröffentlichten Events steht ein deutlicher Hinweis, dass die Seite für Gäste noch gar nicht erreichbar ist. Und ist ein Termin vorüber, sagt die Seite genau das — dass die Veranstaltung bereits stattgefunden hat — und zeigt den Weg zu Ihren weiteren Terminen; von „ausgebucht“ ist dort keine Rede mehr.
Freie Plätze öffentlich anzeigen: Unter den Buchungseinstellungen steht dieser Schalter, vorgegeben ist er eingeschaltet. Dann nennen das Widget auf Ihrer Website, die Terminwahl, die eingebettete Veranstaltungsseite, das Buchungsformular und Ihre Veranstaltungsseite auf VidiReserve die Zahl der freien Plätze. Schalten Sie ihn aus, steht nirgends mehr eine Zahl und auch kein „Nur noch 3 Plätze frei“ — nur „Ausgebucht“, sobald nichts mehr frei ist. Wie viele Personen auf einmal buchen können, begrenzt das System trotzdem weiter auf die freien Plätze. An der Hauptveranstaltung einer Terminreihe gilt der Schalter für alle Termine der Reihe, sobald Sie ihn dort umlegen und speichern; speichern Sie die Hauptveranstaltung ohne Änderung am Schalter, behält ein einzeln umgestellter Termin seine Einstellung.
Terminreihen
Bieten Sie dieselbe Veranstaltung an mehreren Tagen an — einen Kurs jeden Dienstag, eine Verkostung einmal im Monat —, legen Sie die Hauptveranstaltung ganz normal an und hängen die übrigen Termine daran. Öffnen Sie dazu die Veranstaltung zum Bearbeiten und klicken Sie unter Termine auf Neue Terminreihe einrichten. Der Dialog hat zwei Reiter:
- Nach Rhythmus — wöchentlich, alle zwei Wochen oder monatlich. Bei wöchentlich und alle zwei Wochen haken Sie die Wochentage an, jeden mit eigener Uhrzeit (zum Beispiel Montag 18:00 und Mittwoch 19:30); der Wochentag der Hauptveranstaltung ist vorgewählt. Bei „Monatlich“ gilt derselbe Monatstag; Monate, die diesen Tag nicht haben (der 31. im Februar), werden übersprungen. Dazu kommen „Ab“ und entweder eine Anzahl — sie zählt alle neuen Termine zusammen, über alle Wochentage — oder ein Enddatum.
- Einzelne Termine — für unregelmäßige Tage: je Zeile ein Datum mit Uhrzeit, „Weiteres Datum“ fügt Zeilen hinzu.
Die Vorschau erscheint von selbst, sobald Ihre Angaben reichen, oder über den Knopf „Vorschau“: jede Zeile mit Datum, Wochentag, Uhrzeit und Status. Gekennzeichnet sind Tage, an denen es die Veranstaltung schon gibt (sie werden übersprungen), Schließtage und Bereichssperren (nur ein Hinweis, der Termin wird trotzdem angelegt) und Tage, die zu weit in der Zukunft oder in der Vergangenheit liegen. Einzelne Termine wählen Sie über das Häkchen ab. Stößt die Reihe an die Grenze Ihres Pakets, steht der Hinweis darunter.
Anlegen legt je Klick höchstens 20 Termine an. Zeigt die Vorschau mehr, bleibt der Dialog offen, die angelegten Zeilen sind als „angelegt“ markiert, und der Knopf heißt dann Weitere … anlegen — so lange, bis alle angehakten Termine da sind. Nach dem Schließen stehen die neuen Termine in der Tabelle, kurz hervorgehoben.
„Ab“ schlägt den Tag nach dem letzten Termin der Reihe vor. So setzt der Rhythmus dort fort, wo die Reihe aufhört — auch nach der Hauptveranstaltung: Eine Reihe, deren Hauptveranstaltung schon vorbei ist, führen Sie einfach weiter. Eine Reihe reicht höchstens zwölf Monate weit, gezählt ab heute oder ab der Hauptveranstaltung, wenn sie noch bevorsteht.
Jeder Termin wird eine eigene, vollständige Veranstaltung: eigene Plätze, eigene Buchungen, eigene Rechnung, eigener Eintrag im Kalender, im Widget und in der App. Titel, Texte, Preis, Zahlung und Stornoregel kommen von der Hauptveranstaltung; Bild und PDF werden kopiert, sodass ein Termin dem anderen nichts wegnimmt. Bereiche, Galeriebilder und Tische pflegen Sie am einzelnen Termin.
Die Termintabelle
Unter Termine stehen alle Termine der Reihe in einer Tabelle — bei einer Veranstaltung ohne Reihe sie selbst. Vorgewählt sind die Kommenden; „Vergangene“ und „Alle“ schalten um. Die Knöpfe Mo bis So filtern nach Wochentagen (mehrere zugleich, keiner gewählt heißt alle), die Suche findet Datum, Uhrzeit und Wochentag als Text, etwa „13.10“, „10.2026“, „18:00“ oder „Mo“. Ein Klick auf eine Spaltenüberschrift (Datum, Uhrzeit, Plätze, Status) sortiert die Tabelle, ein zweiter dreht die Reihenfolge um.
Direkt ändern: Ein Klick auf Datum, Uhrzeit oder die Zahl der Plätze macht ein Feld daraus. Enter oder das Verlassen des Feldes speichert, Esc bricht ab. Es gelten dieselben Regeln wie im großen Formular: kein neues Datum in der Vergangenheit, nicht weniger Plätze als gebucht. Die Buchungen ziehen mit dem Termin mit. Haben Gäste schon gebucht, fragt ein Fenster vorher nach, denn sie bekommen eine Mail mit dem neuen Termin, in der Sprache ihrer Buchung — Mails gibt es nur für kommende Termine; wer einen vergangenen Termin berichtigt, verschickt keine Mail. Auch beim Speichern im großen Formular bekommen die Gäste die Mail; ein Hinweis unter den Zeitfeldern nennt ihre Zahl.
Mehrere Termine auf einmal: Haken Sie Termine an oder nutzen Sie Alle angezeigten auswählen — es zählt nur, was Filter und Suche gerade zeigen. Dann Löschen, Uhrzeit ändern oder Plätze ändern: Ein Fenster nennt vorher die Folgen — wie viele Termine sich ändern, welche übersprungen werden (beim Löschen die Hauptveranstaltung und Termine mit Buchungen, immer vergangene Termine, bei den Plätzen Termine, die schon voller sind als die neue Zahl) und wie viele Gäste eine Mail bekommen (nur für kommende Termine).
Ohne JavaScript ändern Sie jeden Termin einzeln über den Stift.
In der Liste steht eine Reihe als eine Zeile — gezeigt wird unter Kommende ihr nächster, unter Vergangene ihr jüngster vergangener Termin. Daneben steht das Kennzeichen Reihe · n Termine, davon m offen; ein Klick darauf zeigt alle Termine dieser Reihe. Die Hauptveranstaltung ist am Kennzeichen Hauptveranstaltung zu erkennen; nur dort wird die Reihe verwaltet. Öffnen Sie einen einzelnen Termin, steht oben, zu welcher Reihe er gehört, mit einem Weg zur Hauptveranstaltung.
Etwas ändern: Speichern Sie die Hauptveranstaltung mit dem Häkchen Änderungen auf alle künftigen Termine dieser Reihe übertragen, übernehmen alle Termine ab heute Titel, Texte, Art, Preis, Plätze, Stornoregel und Zahlung. Nicht übertragen werden Datum, Zeiten, Sichtbarkeit, Bereiche, Bild und PDF — die bleiben an jedem Termin so, wie sie sind. Vergangene Termine bleiben unberührt. Beachten Sie: Preis und Zahlungsangaben werden auch an Terminen geändert, an denen schon jemand gebucht hat — geschützt ist allein die Platzzahl, ein Termin mit mehr Anmeldungen als der neuen Zahl behält seine.
Einen Termin herauslösen oder löschen: In der Termintabelle löst die Schere einen Termin aus der Reihe — er bleibt als einzelne Veranstaltung samt Buchungen bestehen. Der Papierkorb löscht ihn, solange er keine Buchungen hat. Löschen Sie die Hauptveranstaltung, übernimmt der nächste offene Termin ihre Rolle.
Eine abgeschaltete Hauptveranstaltung dürfen Sie ebenfalls verlängern: die neuen Termine sind dann ebenfalls abgeschaltet, und die Paketgrenze wird erst geprüft, wenn Sie einen Termin wirklich online stellen. So bereiten Sie ein ganzes Semester im Entwurf vor.
Und das Abo: Eine Terminreihe belegt 2 Plätze Ihres Pakets, egal wie viele Termine sie hat — auch dann, wenn nur noch ein Termin offen ist. Einzelne Veranstaltungen belegen weiterhin 1 Platz. Ein Paket mit 12 Plätzen fasst also 12 Einzelveranstaltungen oder 6 Terminreihen oder eine Mischung, etwa 8 Einzelveranstaltungen und 2 Terminreihen. Für Terminreihen gibt es einen Platz Kulanz: Beim Anlegen einer Reihe oder Freischalten eines Reihentermins dürfen Sie einen Platz über Ihrem Paket stehen (zum Beispiel 13 von 12). Ein Termin, den Sie aus der Reihe lösen, wird zur Einzelveranstaltung und belegt einen eigenen Platz; über Ihrer Paketgrenze geht das nur, wenn der Stand dadurch nicht steigt.
Einen einzelnen Termin ändern
Jeder Termin einer Reihe ist eine vollständige Veranstaltung: eigene Plätze, eigene Buchungen, eigene Adresse. Sie dürfen ihn einzeln ändern — etwa, weil an diesem einen Abend eine andere Uhrzeit gilt.
Öffnen Sie den Termin über die Veranstaltungsübersicht oder über die Liste Termine im Formular der Hauptveranstaltung. Oben steht ein Hinweis, und die Felder sind zunächst gesperrt, damit niemand aus Versehen an der falschen Stelle tippt. Ein Klick auf Nur diesen Termin bearbeiten gibt sie frei; was Sie dann speichern, gilt nur für diesen Termin.
Soll die Änderung für alle künftigen Termine gelten, öffnen Sie stattdessen die Hauptveranstaltung und setzen dort beim Speichern das Häkchen „Änderungen auf alle künftigen Termine übertragen“.
Eine Terminreihe auf der eigenen Website
Im Konfigurator unter Widget → Events-Widget steht eine Terminreihe als ein Eintrag in der Auswahl — nicht als zwölf. Wählen Sie ihn, und der Einbaucode bindet die ganze Reihe ein.
Ihre Gäste sehen dann oben die Terminwahl — in der Vorgabe ein Auswahlfeld mit allen Terminen der Reihe samt freien Plätzen, ein Termin je Eintrag, der gezeigte ist vorausgewählt. Ausgebuchte Termine stehen sichtbar dabei, lassen sich aber nicht auswählen; der Grund steht im Eintrag („ausgebucht“, „pausiert“, „Frist abgelaufen“). Ein Klick auf Termin öffnen wechselt zum gewählten Termin; ist gerade kein Termin der Reihe buchbar, steht das unter der Liste und der Knopf bleibt abgeschaltet. Ist der Termin, auf dem der Code steht, vorbei oder voll, zeigt das Widget von selbst den nächsten freien — Sie müssen den Code auf Ihrer Website nie nachziehen.
Statt des Auswahlfelds können Sie unter Einstellungen → Erscheinungsbild bei Darstellung der Terminwahl auch Terminkarten wählen — jeder Termin eine Karte mit farbigem Platz-Hinweis (grün ab vier freien Plätzen, orange darunter) —, die Terminliste mit denselben Karten untereinander oder nach Monaten gruppierte Terminlinks. Dort wechselt ein Klick auf einen Termin direkt dorthin, ohne eigenen Knopf; nicht buchbare Termine bleiben sichtbar, nennen ihren Grund und sind kein Link.
Über dem Buchungsformular im Widget steht dieselbe Terminwahl — Ihre Gäste sehen gleich, welche Termine es gibt, und wechseln mit Termin wechseln (bzw. einem Klick auf Karte oder Link) direkt zum Formular eines anderen Termins. Was sie schon eingetragen haben (Name, E-Mail, Telefon, Teilnehmerzahl, Rechnungsanschrift und Wünsche), nimmt das Formular dabei mit; die Teilnehmerzahl nur, wenn der neue Termin sie noch anbietet. Passwörter, Gutscheincodes und Häkchen wandern nicht mit. Auf Ihrer eigenen Veranstaltungsseite steht über dem Formular weiterhin nur eine Zeile mit dem gewählten Termin — die Liste steht dort schon weiter oben.
In der Liste (Raster oder Karussell) steht eine Terminreihe als eine Karte: mit ihrem nächsten buchbaren Termin, darunter — sofern Sie sie zeigen — den freien Plätzen und dem Knopf + N weitere Termine. Ein Klick darauf öffnet dasselbe Buchungsfenster wie „Jetzt buchen“, mit der Terminwahl oben. Ist der Zeitraum-Filter eingeschaltet, zeigt die Karte den ersten buchbaren Termin im gewählten Zeitraum. Die Höchstzahl im Einbaucode zählt Karten, nicht Termine.
Damit das Widget auf Ihrer Domain läuft, geben Sie sie einmal unter Widget → Sicherheit frei.
Vorauszahlung & Zahlungswege
Am Event legen Sie mit Bezahlung dieser Veranstaltung fest, wann das Geld fällig ist. Drei Möglichkeiten:
- Vor Ort bezahlen: keine Vorauszahlung. Ihre Gäste zahlen beim Termin. Ein Bezahl-Knopf oder Bankdaten erscheinen trotzdem, wenn Sie sie unter Zahlungswege anbieten — sie sind dann ein Angebot, keine Pflicht.
- Anzahlung im Voraus: Sie tragen Betrag und Art ein (pro Person oder pauschal). Bei der Buchung wird genau dieser Teilbetrag fällig, und Ihre Gäste sehen überall Anzahlung jetzt und Rest vor Ort — auf der Veranstaltungsseite, im Buchungsformular, auf der Bezahlseite, in der Bestätigungsmail und im Gastkonto. VidiReserve stellt automatisch eine offene Rechnung über die Anzahlung aus und quittiert sie, sobald das Geld da ist. Über den Restbetrag rechnen Sie außerhalb ab und ziehen die Anzahlung dort ab (§ 14 Abs. 5 UStG) — sonst schulden Sie die Umsatzsteuer doppelt.
- Vollständige Zahlung im Voraus: der ganze Buchungsbetrag ist vor dem Termin fällig; vor Ort bleibt nichts offen. VidiReserve stellt dafür — genau wie bei der Anzahlung — automatisch eine offene Rechnung über den Buchungsbetrag aus, mit Zahlungsziel, Bezahlknopf und Ihrer Bankverbindung, und quittiert sie, sobald das Geld da ist.
Sobald Sie eine Anzahlung oder die volle Vorauszahlung verlangen, ist mindestens ein Weg — Überweisung oder Online-Zahlung — Pflicht: sonst könnte das Geld Sie gar nicht erreichen. Bei einer Anzahlung kommt „vor Ort" automatisch dazu, denn dort wird der Rest gezahlt. Was Sie unter Einstellungen → Rechnungsstellung hinterlegt haben, entscheidet, welche Wege überhaupt zur Auswahl stehen; ist dort noch nichts eingerichtet, bleibt es beim Feld Zahlungslink und beim Freitext. Das Freitextfeld ist weiterhin ein zusätzlicher Hinweis und kein Pflichtfeld.
Kostenpflichtige Buchungen können Ihre Gäste über Ihr eigenes PayPal-, Stripe- oder SumUp-Konto direkt online bezahlen. Und sobald eine Buchung als bezahlt gilt, stellt VidiReserve dem Teilnehmer auf Wunsch automatisch eine Rechnung als PDF aus. Beides richten Sie einmal in den Einstellungen ein; wie das geht, steht im Kapitel Teilnehmer-Rechnungen & Online-Zahlung.
Eine Erinnerung — mehr nicht. Ist eine Vorkasse-Rechnung noch offen, schickt VidiReserve Ihrem Gast genau eine Zahlungserinnerung: frühestens einen Tag nach der Rechnung, in der Regel zwei Tage vor dem Zahlungsziel; ist das Ziel schon überschritten, am nächsten Tag — und danach nie wieder. Sie enthält die Rechnung als PDF, den Bezahlknopf und Ihre Bankverbindung, aber keine Mahngebühr und keine Stornodrohung. An der Buchung ändert sich dadurch nichts: ob Sie eine unbezahlte Buchung stehen lassen oder stornieren, entscheiden Sie. Wann erinnert wurde, steht in der Rechnungsliste am Vermerk Erinnert am …; nachfassen können Sie dort jederzeit selbst über Rechnung erneut senden.
Und wenn trotzdem niemand zahlt? Dann passiert — von allein — nichts. VidiReserve storniert nichts, berechnet keine Gebühr und schreibt Ihren Gästen kein zweites Mal. Sie bekommen stattdessen selbst Bescheid: ist bei einer Buchung das Zahlungsziel verstrichen und der Termin steht noch bevor, zeigt die Reservierungsliste ein rotes Feld Vorkasse überfällig mit der Zahl der Tage, das Dashboard eine Zeile mit der Anzahl, und einmal am Tag geht eine E-Mail an Ihre Benachrichtigungsadresse mit allen betroffenen Buchungen. Was dann geschieht, entscheiden Sie: Bezahllink erneut senden, Zahlung vermerken oder stornieren — alle drei Knöpfe stehen an der Buchung. Die tägliche E-Mail hört auf, sobald nichts mehr offen ist; abschalten können Sie sie unter Einstellungen → Benachrichtigungen.
Gutscheincode bei einer Veranstaltung
Im Buchungsformular — auf Ihrer Veranstaltungsseite und im Widget — gibt es ein Feld für einen Gutscheincode. Was dort funktioniert, hängt vom Gutschein ab:
- Veranstaltungs-Gutschein (jemand hat für genau diese Veranstaltung einen Platz gekauft): Der Code deckt einen Platz. Nach dem Klick auf Prüfen steht grün „Ihr Platz ist damit bezahlt", und der Betrag am Absende-Knopf fällt auf 0,00 €. Die Buchung entsteht mit Gesamtbetrag 0,00 €, es gibt keine Bezahlseite — der Beleg ist die Rechnung aus dem Gutscheinkauf.
- Wertgutschein (gekauft oder von Ihnen angelegt): Er bezahlt einen Teil des Preises. Die Prüfung nennt sofort den angerechneten Betrag und den Rest; die Bezahlseite zieht nur noch den Rest ein. Der Preis der Buchung und damit die Rechnung bleiben beim vollen Betrag — darunter steht „Bezahlt per Gutschein" und „Zu zahlen". Deckt der Gutschein alles, ist die Buchung sofort bezahlt.
- Rabattcode (fest oder in Prozent): Er mindert den Preis. Buchung und Rechnung tragen den geminderten Betrag, die Rechnungsposition nennt den Code.
- Sachleistungs-Gutschein („ein Glas Sekt"): bei einer Veranstaltung nicht anrechenbar. Die Prüfung sagt das sofort, und die Buchung lässt sich mit einem solchen Code nicht abschicken — Ihr Gast muss ihn entfernen. Der Gutschein bleibt gültig und gilt bei einem Besuch.
Ein Gutschein wird ganz oder gar nicht angerechnet: Ist er höher als der Preis der Buchung, weisen wir ihn ab — ein Restguthaben können wir nicht führen. Storniert jemand vor dem Termin, wird der Code automatisch wieder gültig.
Ein Veranstaltungs-Gutschein deckt genau einen Platz. Wer zwei Plätze möchte, bucht einen mit dem Gutschein und die weiteren getrennt.
Wann eine Buchung verbindlich wird
Ohne Konto bestätigt Ihr Gast zuerst seine E-Mail-Adresse — erst danach zählt die Buchung als angemeldet. Bei kostenpflichtigen Veranstaltungen macht die vollständige Zahlung sie verbindlich, auch wenn der Bestätigungslink noch nicht geklickt wurde: Sobald das Geld da ist, springt die Buchung von „unbestätigt" auf „offen" beziehungsweise „bestätigt" (je nachdem, ob Sie Buchungen automatisch bestätigen), erscheint in Ihrer normalen Liste, und Ihr Gast bekommt die Buchungsbestätigung. Im Änderungsprotokoll der Buchung steht dann verified_by_payment.
Damit niemand zweimal warten muss, steht der Bezahl-Link jetzt auch schon in der Bestätigungs-E-Mail für die Adresse — Ihr Gast kann sofort zahlen.
Der Buchungsknopf passt sich an: Bei einer kostenpflichtigen Veranstaltung mit „online“ als Zahlungsweg und mindestens einem eingerichteten Anbieter heißt er Weiter zur Bezahlung, und Ihr Gast landet direkt auf der Bezahlseite. Das gilt auf Ihrer Veranstaltungsseite und im eingebundenen Buchungs-Widget. Sonst bleibt es bei Verbindlich anmelden, und die Zahlung läuft wie beschrieben über Überweisung oder vor Ort.
Sind Sie reiner Event-Anbieter, fragen Seite und Widget keine Allergien mehr ab — das Feld Anmerkungen bleibt und lädt Ihre Teilnehmer stattdessen dazu ein, Fragen an Sie zu stellen. Restaurants ändert das nichts.
Stornobedingungen
Ihre Stornobedingungen pflegen Sie einmal unter Einstellungen → Buchungsregeln → Stornierung. Dieser Text ist der Standard und gilt für jede Veranstaltung, deren eigenes Storno-Feld leer bleibt — Sie müssen ihn also nicht in jedes Event kopieren. Brauchen Sie für eine einzelne Veranstaltung abweichende Bedingungen, tragen Sie sie im Event-Formular ein; dort gewinnt der eigene Text. Ein Knopf Vorschlag einfügen in den Einstellungen füllt das deutsche und das englische Feld mit einem vollständigen Beispieltext (Fristen, Erstattung, Ersatzteilnehmer, Ausfall durch Sie), den Sie anschließend anpassen. Ihre Gäste sehen den Text auf der Event-Seite, in der Buchungsbestätigung und auf der Bestätigungsseite des Widgets.
Neben den Stornobedingungen gibt es seit 09/2026 das Widerrufsrecht: ob es für Ihre Veranstaltungen gilt, legen Sie einmal in den Buchungsregeln fest. Storno und Widerruf sind zwei verschiedene Wege — Ihre Bedingungen gelten für den einen, das Gesetz für den anderen.
Teilnehmer verwalten
Über das Listen-Symbol neben einem Event öffnen Sie die Teilnehmerliste. Der Fortschrittsbalken in der Übersicht zeigt die Auslastung (gebuchte Plätze / maximale Teilnehmer). Sie können die Liste durchsuchen und nach Datum oder Teilnehmerzahl sortieren.
Oben auf der Teilnehmerliste stehen die Eckdaten der Veranstaltung: Art, Status, Datum mit Wochentag, Uhrzeit von–bis, Preis pro Person (oder „Kostenlos") und die Plätze (gebucht / maximal, dazu die freien). Gehört der Termin zu einer Terminreihe, führt ein Hinweis zu allen Terminen der Reihe. Mit Event bearbeiten kommen Sie direkt ins Formular — auch wenn Sie aus dem Monatskalender hierher geklickt haben —, und Öffentliche Seite öffnet die Seite, die Ihre Gäste sehen, in einem neuen Tab (sobald die Veranstaltung veröffentlicht ist).
Die Event-Übersicht selbst lässt sich über die Spaltenköpfe sortieren — neben Veranstaltung, Datum und Teilnehmern jetzt auch nach Preis und nach Buchbar bis. Ein Klick auf das Vorschaubild führt direkt ins Bearbeiten-Formular.
Kehrt eine Veranstaltung regelmäßig wieder, legen Sie sie nicht neu an: Duplizieren (Symbol mit den zwei Blättern) erstellt eine vollständige Kopie samt Bild, Galerie, Preisen, Zahlungswegen, Event-Tischen und Stornobedingungen. Die Kopie trägt den Zusatz (Kopie) im Titel und ist noch nicht online — Sie landen direkt im Formular, passen Titel und Datum an und schalten sie erst dann aktiv. Teilnehmer, Buchungen und der Veröffentlichungszeitpunkt werden bewusst nicht übernommen, und solange die Kopie inaktiv ist, belegt sie auch keinen Platz in Ihrem Paket.
Eine einzelne Buchung ändern Sie auf ihrer Detailseite. Die Teilnehmerzahl lässt sich dort (und in der Partner-App) ändern, solange noch nichts bezahlt und keine Rechnung gestellt ist — der belegte Platz, der Betrag und eine eventuelle Anzahlung werden dabei mitgeführt. Gehört die Buchung gar nicht zu dieser Veranstaltung, nehmen Sie sie mit Von Veranstaltung lösen heraus: die Plätze gehen zurück, Betrag und Anzahlung fallen weg, und übrig bleibt eine gewöhnliche Reservierung, deren Datum und Tisch Sie wieder frei wählen. Der Gast wird darüber nicht benachrichtigt.
Steigt der Betrag durch eine höhere Teilnehmerzahl über 250 €, verlangt § 33 UStDV die Anschrift des Rechnungsempfängers. Die drei Felder Straße, PLZ und Ort stehen deshalb direkt bei den Gastdaten, sobald an der Buchung ein Betrag hängt; leer gelassen ändern sie nichts an dem, was schon gespeichert ist.
Hängt an der Buchung schon eine Zahlung, eine gültige Rechnung oder ein eingelöster Gutschein, sind beide Wege gesperrt und die Seite nennt den Grund. Dann ist der saubere Weg das Storno der Buchung (die Rechnung bekommt ihren Gegenbeleg) und eine neue Anlage — GoBD-pflichtige Belege werden nie stillschweigend umgeschrieben. Buchungen aus einer Gruppenanfrage (eigene Abrechnung) und einzelne Termine einer Serie sind ebenfalls gesperrt; dort läuft die Änderung über die Gruppenanfrage bzw. die Serie selbst — ein Storno hilft nicht.
Für Event-Anbieter
Sind Sie reiner Event-Anbieter, bilden Events den Kern Ihres Betriebs — es gibt keinen Tischkalender. Ihren Einbettungscode für die eigene Website finden Sie im Menü unter Widget (Events-Widget mit Layout-Auswahl, Farben und Live-Vorschau) sowie zum schnellen Kopieren direkt auf der Events-Seite; das Reservierungs-Widget für Tische ist bei Ihnen ausgeblendet. Gäste buchen pro Event ihren Platz statt eines Tisches.
Die Freigabe Ihrer Website-Domain tragen Sie selbst ein: unter Einstellungen → Widget, dort im Reiter Sicherheit. Die Liste gilt für alle Ihre Widgets; die Events-Seite zeigt die freigegebenen Domains nur zur Kontrolle an. Einzelheiten stehen im Kapitel Widget einbauen.