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Gutscheine

Mit Gutscheinen belohnen Sie Stammkundschaft, gewinnen neue Gäste und verkaufen Plätze bei Ihren Veranstaltungen im Voraus. Das Formular führt Sie in fünf nummerierten Schritten durch — und blendet dabei aus, was zur gewählten Art nicht gehört.

1. Die Art wählen

Der erste Block entscheidet alles Weitere. Es gibt genau drei Arten:

  • Rabattcode — ein Code, der beim Bezahlen etwas abzieht: einen Prozentsatz, einen festen Betrag oder eine Leistung („Ein Glas Sekt zur Begrüßung"). Ein Rabattcode wird nicht verkauft; Sie geben ihn aus.
  • Wertgutschein — ein Betrag zum Verschenken. Sie können ihn online zum Verkauf stellen, mit festem Preis oder mit einem Rahmen, aus dem die kaufende Person selbst wählt. Er ist beim Anlegen vorgewählt.
  • Gutschein für eine Veranstaltung — ein Platz bei einem Ihrer Events.

2. Grunddaten

Hier stehen Code, Bezeichnung und die Grenzen der Einlösung. Den Code erzeugt der Knopf daneben auf Wunsch zufällig; über Anzahl erstellen legen Sie mehrere Codes auf einmal an (die Personalisierung entfällt dann — sie wäre für alle dieselbe). Bei einem Rabattcode wählen Sie zusätzlich die Unterart (Rabatt oder Sachleistung) und den Wert.

Die maximale Zahl an Einlösungen steht bei einem Wertgutschein auf 1 und ist dort Pflicht: ohne Obergrenze wird er bei einer Veranstaltung nicht angerechnet (siehe unten). Ein Rabattcode darf unbegrenzt bleiben.

3. Verkauf

Dieser Block erscheint bei Wertgutscheinen und bei Gutscheinen für eine Veranstaltung. Tragen Sie einen Verkaufspreis ein oder einen Betragsrahmen, wählen Sie den Umsatzsteuersatz und setzen Sie den Schalter Online verkaufen. Danach steht der Gutschein auf Ihrer öffentlichen Gutscheinseite, im Gutschein-Widget und auf Ihrer Betriebsseite.

Bei einer Veranstaltung kommt der Preis von der Veranstaltung. Maßgeblich ist der Preis pro Person, den Sie am Event hinterlegt haben — das Feld im Gutscheinformular zeigt ihn nur an. Ändern Sie den Eventpreis, gilt sofort der neue, auch für bereits angelegte Gutscheine. Hat die Veranstaltung keinen Preis, lässt sich der Gutschein nicht speichern; tragen Sie den Preis zuerst am Event ein. Ein Gutschein für eine Veranstaltung steht automatisch im Verkauf, sobald ein Preis da ist — einen Betragsrahmen gibt es dort nicht, der Platz kostet, was er kostet.

Bereits bezahlte Bestellungen bleiben von einer Preisänderung unberührt: dort steht der Betrag eingefroren auf dem Beleg.

4. Einlösebedingungen & Gültigkeit

Schränken Sie den Gutschein auf bestimmte Wochentage ein oder auf ausgewählte Veranstaltungen — das Feld Einlösbar bei diesen Veranstaltungen meint, wo der Code eingelöst werden darf, und ist nicht dasselbe wie die Veranstaltung aus Block 3, für die Sie ihn verkaufen. Dazu kommen der Gültigkeitszeitraum sowie die Schalter für Kombinierbarkeit und Aktiv. Bleibt Gültig bis leer, gilt Ihre Vorgabe aus den Buchungsregeln; der errechnete Stichtag steht unter dem Feld.

5. Käufer & Personalisierung

Ordnen Sie den Gutschein einem Kunden aus Ihrer Kartei zu und ergänzen Sie die beschenkte Person sowie einen Grußtext. Beides erscheint auf dem Gutschein und in der Gutschein-Mail.

Versenden & einlösen

Dieser Abschnitt beschreibt den selbst angelegten Rabattcode. Ist der Gutschein eine Verkaufsvorlage, verschenkt derselbe Knopf ein eigenes Exemplar — siehe Gutschein verschenken.

Noch nicht versendete Gutscheine schicken Sie direkt per E-Mail: Wählen Sie einen Gast über die Suche oder tragen Sie eine Adresse ein, nutzen Sie optional eine Vorlage und ergänzen Sie eine persönliche Nachricht. Nach dem Versand kennzeichnet ein Häkchen den Gutschein als verschickt. Gäste lösen den Code anschließend online im Buchungsprozess ein.

Jede dieser E-Mails trägt oben Ihr Betriebslogo, sobald eines unter Einstellungen → Profil hinterlegt ist; darunter steht der Hinweis „über VidiReserve". Ohne hinterlegtes Logo erscheint dort das VidiReserve-Logo. Den Text der Gutschein-Mails ändern Sie unter Einstellungen → E-Mail-Vorlagen.

Gutschein verschenken

Ist ein Gutschein eine Verkaufsvorlage — er hat einen Verkaufspreis, eine Preisspanne oder steht online zum Verkauf —, dann macht der Umschlag-Knopf etwas anderes als bei einem Rabattcode: Es entsteht ein neuer Gutschein mit eigenem Code, und der geht an die eingetragene Adresse. Ihre Vorlage bleibt unverändert und weiter verkäuflich; Sie können aus derselben Vorlage beliebig oft verschenken.

Im Fenster tragen Sie ein: die Adresse des Beschenkten, seinen Namen, einen Grußtext und — wenn Ihre Vorlage eine Preisspanne hat — den Wert des Gutscheins. Haben Sie mehr als eine Druckvorlage, wählen Sie daneben aus, wie der Bogen aussehen soll.

Jedes Geschenk erscheint danach unter Bestellungen mit der Herkunft Intern verschenkt. Dort finden Sie den Code, den Einlösestand und den Druck-Knopf. Weil dabei kein Geld geflossen ist, gibt es zu einer solchen Bestellung keine Zahlung, keine Rechnung und kein Widerrufsrecht, und der Betrag zählt nicht in die Umsatzsumme unter der Liste. Möchten Sie ein Geschenk zurückziehen, stornieren Sie die Bestellung: der Gutschein wird dabei ungültig. Dafür genügt das Recht Gutscheine: bearbeiten — es ist ja kein Geld geflossen. Ein bereits eingelöster Gutschein lässt sich nicht mehr zurückziehen.

Kam die E-Mail nicht an, schicken Sie sie auf der Detailseite der Bestellung mit Gutschein erneut senden noch einmal an dieselbe Adresse (höchstens dreimal je Stunde). Eine andere Adresse lässt sich dort bewusst nicht eintragen: sonst wäre der Knopf eine Umleitung für fremde Geschenke. Soll der Gutschein woandershin, ziehen Sie ihn zurück und verschenken neu.

Der Beschenkte muss den Gutschein mit der Adresse einlösen, an die Sie ihn geschickt haben — wie bei einem gekauften Gutschein (siehe Nachweis beim Einlösen).

Die E-Mail an den Beschenkten enthält den Code, einen Link auf den druckbaren Bogen und — sofern Ihr Server das kann — den Gutschein zusätzlich als PDF im Anhang. Sie enthält bewusst keinen Link auf die Bestellseite des Käufers: dort stehen Rechnung und Widerruf, und die gehen den Beschenkten nichts an.

Nachweis beim Einlösen

Ein gekaufter Gutschein lässt sich nur mit der E-Mail-Adresse einlösen, an die er geschickt wurde. Der Code allein genügt nicht: er besteht aus acht Zeichen, und wer sie errät, hätte sonst Geld in der Hand. Als Nachweis zählen die Zustelladresse des Gutscheins und die Adresse des Käufers. Bei einem Geschenk zählt nur die Zustelladresse: als „Käufer" steht dort Ihr Betrieb, und dessen Adresse steht in jeder E-Mail-Fußzeile.

Auf der Buchungsseite, im Widget und auf der Veranstaltungsseite steht dafür unter dem Gutscheinfeld ein zweites, freiwilliges Feld. Es erscheint erst, sobald im Gutscheinfeld etwas steht, und verschwindet wieder, wenn der Code gelöscht wird — Eingetipptes bleibt dabei erhalten. Wer keinen gekauften Gutschein einlöst, sieht es also gar nicht und muss nichts leer lassen.

Rabattcodes brauchen weiterhin keinen Nachweis. Codes, die Sie selbst ausgeben — Aktionen, Treueprämien, Entschuldigungsgutscheine — sind vom zweiten Faktor nicht betroffen. Eines gilt seither aber für alle Codes: Ein Code, den es gibt, der bei dieser Buchung aber nicht gilt (abgelaufen, ausgeschöpft, falscher Wochentag), bricht die Buchung mit einem Hinweis am Gutscheinfeld ab. Früher verschwand er stillschweigend, und der Gast stand am Tisch vor einer Rechnung, mit der er nicht gerechnet hatte. Ein unbekannter Code bleibt weiterhin folgenlos — ein Tippfehler in einem freiwilligen Feld darf keine Buchung kosten.

Im Backoffice brauchen Sie kein Feld: Der Nachweis wurde schon bei der Buchung erbracht — anders käme der Gutschein gar nicht an die Buchung. Der Knopf „Gutschein einlösen" prüft deshalb nur noch, was heute gilt: dass der Gutschein aktiv und nicht ausgeschöpft ist. Die Partner-App kann die Zustelladresse mitgeben; tut sie es nicht, gilt die E-Mail-Adresse der Buchung.

Passt die Adresse nicht, lautet die Antwort immer gleich, egal ob der Code abgelaufen, bereits eingelöst oder schlicht falsch geraten ist. Das ist Absicht: aus der Meldung soll sich nichts über einen fremden Gutschein ablesen lassen. Nach zehn falschen Angaben zu demselben Gutschein ist er für eine Viertelstunde gesperrt; richtige Angaben zählen dabei nicht mit, egal wie oft sie kommen.

Übersicht

Die Liste zeigt zu jedem Gutschein den Code, den Wert, den Einlöse-Zähler (eingelöst / maximal) und das Ablaufdatum. Mit den Filtern oben grenzen Sie nach Typ oder Versandstatus ein.

Gutscheine bei Veranstaltungen

Auf der Veranstaltungsseite und im Buchungs-Widget gibt es ein Feld für den Gutscheincode. Was dort passiert, hängt von der Art des Gutscheins ab:

  • Veranstaltungs-Gutschein (beim Gutschein-Verkauf für genau diese Veranstaltung gekauft): Er deckt einen Platz. Die Buchung steht auf 0,00 €, der Beleg für den Gast ist die Rechnung aus dem Kauf.
  • Wertgutschein (gekauft oder von Ihnen angelegt): Er bezahlt einen Teil des Preises. Der Preis der Buchung bleibt unverändert, der Gast überweist nur die Differenz. Auf der Rechnung steht der volle Betrag, darunter „Bezahlt per Gutschein" und „Zu zahlen".
  • Rabattcode (fest oder in Prozent): Er mindert den Preis. Die Buchung und die Rechnung tragen den geminderten Betrag, die Position nennt den Code.
  • Sachleistung („ein Glas Sekt"): bei Veranstaltungen nicht anrechenbar — der Gast löst sie beim Besuch ein.

Deckt ein Wertgutschein den ganzen Preis, gilt die Buchung sofort als bezahlt und der Gast bekommt die Rechnung wie nach einer echten Zahlung.

Ein Gutschein wird ganz oder gar nicht angerechnet: Ist er höher als der Preis der Buchung, weisen wir ihn mit einem Hinweis ab, statt den Rest verfallen zu lassen. Ein Restguthaben können wir derzeit nicht führen — der Gast löst ihn dann bei einer größeren Buchung oder bei einem Besuch ein. Ein Rabattcode ohne Obergrenze bleibt je Buchung nutzbar; wenn Sie das nicht wollen, setzen Sie eine maximale Zahl an Einlösungen.
Ein Wertgutschein ohne Einlöse-Obergrenze wird bei Veranstaltungen nicht angerechnet — er wäre ein beliebig oft einlösbares Zahlungsmittel. Der Gast bekommt einen Hinweis, sich an Sie zu wenden. Das Formular setzt die Obergrenze deshalb auf 1, sobald Sie einen Wertgutschein anlegen; verkaufte Gutscheine tragen sie ohnehin. Bei älteren Gutscheinen aus der Zeit davor tragen Sie sie einmal nach.

Storniert der Gast (oder Sie) die Buchung vor dem Termin, wird der Gutschein automatisch wieder gültig. Nach dem Termin bleibt er eingelöst; ob es Kulanz gibt, entscheiden Sie von Hand. Die Einzelheiten zum Buchungsformular stehen im Kapitel Events & Tickets.

Bild

Jeder Gutschein kann ein Bild tragen. Es steht auf der Kaufseite, im Gutschein-Widget auf Ihrer Website, auf Ihrer Betriebsseite und oben in der E-Mail, die der Beschenkte bekommt. Sie finden das Feld im Gutschein-Formular unter Bild ganz unten.

Zwei Wege führen zum selben Ziel: Sie laden eine Datei hoch, oder Sie wählen über Aus der Medien-Bibliothek ein Bild, das Sie schon einmal hochgeladen haben. Erlaubt sind JPEG, PNG und WebP bis 5 MB. Wir schneiden das Bild mittig auf ein Quadrat zu — legen Sie das Wichtige also in die Mitte. Hochgeladene Bilder landen zusätzlich in Ihrer Medien-Bibliothek und lassen sich von dort erneut verwenden.

Ein Gutschein für eine Veranstaltung ohne eigenes Bild zeigt automatisch das Bild dieser Veranstaltung. Pflegen Sie das Bild also einmal am Event, und der Gutschein sieht aus wie das, wofür er gilt. Sobald Sie ihm ein eigenes Bild geben, gewinnt dieses.

Bild entfernen setzt das Häkchen unter dem Feld — beim nächsten Speichern ist das eigene Bild weg. Bei einem Event-Gutschein greift danach wieder das Bild der Veranstaltung. Ein geerbtes Bild lässt sich hier nicht entfernen; es gehört der Veranstaltung und wird dort gepflegt. Die Datei selbst bleibt in Ihrer Medien-Bibliothek liegen, solange sie dort steht oder ein anderer Gutschein sie benutzt.

Bei der Massenanlage bekommen alle Gutscheine der Serie dasselbe Bild — es ist ja dieselbe Aktion. Verkaufte Gutscheine übernehmen das Bild ihrer Vorlage zum Zeitpunkt des Kaufs.

Bestellungen & Export

Verkaufte Gutscheine stehen nicht in der Gutscheinliste, sondern unter Gutschein-Bestellungen im Menü. Die Gutscheinliste zeigt Ihre Vorlagen — also das, was Sie zum Verkauf anbieten; die Bestellliste zeigt die einzelnen Verkaufsvorgänge mit Käufer, Betrag, Zustand, Gutscheincode und Rechnung.

Über die Leiste oben grenzen Sie nach Zeitraum ein — mit der Schnellauswahl oder mit eigenen Von/Bis-Feldern —, dazu nach Zustand und Art. Das Suchfeld findet eine Bestellung über Käufernamen, E-Mail-Adresse oder Gutscheincode. Voreingestellt ist das laufende Jahr. Unter der Liste steht die Summe der bezahlten Bestellungen des gewählten Filters; sie stimmt auch dann, wenn die Liste bei 500 Zeilen gekappt wurde.

Ein Klick auf den Käufernamen öffnet die Bestellung im Einzelnen: Rechnungsanschrift, Empfänger und Zustelladresse, der persönliche Gruß, der Gutschein mit seinem Einlösestand, alle Zahlungsversuche, sämtliche Belege (Rechnung und Stornobelege, offen wie erstattet) sowie der Stand des Widerrufsrechts. Die drei Aktionen „Zahlung vermerkt", „Rechnung nachholen" und „Stornieren" finden Sie dort genauso wie in der Liste.

Mit Bestellungen als CSV laden Sie genau die angezeigte Auswahl herunter: 17 Spalten von der Bestell-Nr. bis zum Einlösestand, geeignet für die Steuerberatung. Der Export verlangt das Recht „Rechnungen & Zahlungen" mit Bearbeiten-Stufe und ist bei 10.000 Zeilen begrenzt — für mehr teilen Sie den Zeitraum auf. Der Zugangslink zur Käuferseite steht bewusst nicht in der Datei: er öffnet die Bestellung ohne Anmeldung.

Widerruf und Rückzahlung. Ihre Käufer haben im Fernabsatz 14 Tage Widerrufsrecht — solange der Gutschein noch nicht eingelöst ist. Der Käufer erklärt den Widerruf selbst über den Link in seiner Bestellbestätigung; danach wird der Gutschein ungültig, es entsteht ein Stornobeleg, und eine Online-Zahlung geht automatisch zurück.

Geht sie nicht zurück — der Anbieter lehnt ab, die Verbindung bricht ab, oder es war eine Überweisung —, bleibt die Bestellung sichtbar auf „Abgebrochen" stehen, und die Rückzahlung ist Ihre Aufgabe. Der Käufer sieht auf seiner Bestellseite den Satz, dass Sie ihm den Betrag innerhalb von 14 Tagen zurückzahlen; Sie sehen den Grund im Zahlungsblock der Bestellung. Von dort führt ein Link in die Zahlungsübersicht — dort steht der Knopf „Erstatten", mit dem Sie es erneut versuchen oder das Ergebnis einer Rückzahlung aus Ihrem Anbieter-Konto vermerken. Erst danach heißt die Bestellung „Erstattet" und der Stornobeleg gilt als ausgeglichen.

War es eine Überweisung oder eine Barzahlung, gibt es gar keine Zahlungszeile — dann vermerken Sie die Rückzahlung direkt an der Bestellung: der Knopf „Rückzahlung vermerken" steht dort unter den Aktionen, sobald etwas offen ist. Auch danach heißt die Bestellung „Erstattet", der Stornobeleg gilt als ausgeglichen, und der Satz auf der Käuferseite verschwindet.

Bei Sachleistungs-Gutscheinen (z. B. „Ein Glas Sekt zur Begrüßung") beschreiben Sie die Leistung im Textfeld statt eines Geldwerts.

Versand per Post

Nicht jeder Gutschein soll als E-Mail ankommen. Unter Einstellungen → Gutscheine schalten Sie im Abschnitt Gutscheine den Versand per Post ein und legen vier Dinge fest: die Versandkosten (brutto), die Bearbeitungszeit in Werktagen, die Bezeichnung, die auf der Rechnung steht, und ob auf die Versandkosten Umsatzsteuer anfällt.

Zur Steuer. Der Versand ist eine Nebenleistung und wird normalerweise mit dem Regelsatz Ihres Rechnungsprofils ausgewiesen. Bei einem Mehrzweckgutschein ist die Gutscheinausgabe selbst kein Umsatz, die Versandleistung aber schon — ob Sie dort Steuer ausweisen, klären Sie bitte mit Ihrer Steuerberatung. Der Schalter lässt Ihnen die Wahl; als Kleinunternehmer bleibt der Satz immer 0 %.

Anschließend entscheiden Sie je Vorlage, wie sie ankommen darf: nur per E-Mail (die Voreinstellung), per E-Mail, auf Wunsch zusätzlich per Post oder nur per Post. Das Feld steht im Gutschein-Formular direkt neben „online verkaufen“.

Eine Vorlage „nur per Post“ wird gar nicht angeboten, solange der Versand ausgeschaltet ist — sie wäre ja nicht lieferbar. Die Einstellungsseite sagt Ihnen, wie viele Vorlagen das betrifft. Eine Vorlage „E-Mail und Post“ bleibt dagegen im Verkauf und geht dann rein digital hinaus.

Auf der Kaufseite wählt Ihr Kunde dann die Zustellart und gibt eine Lieferanschrift an — voreingestellt ist seine Rechnungsanschrift. Die Summe unten zeigt Gutschein plus Versand; die Rechnung bekommt zwei Positionen, jede mit ihrem eigenen Steuersatz.

An wen der Umschlag geht. Ihr Kunde entscheidet: an mich (dann nehmen wir seine Rechnungsanschrift), direkt an die beschenkte Person oder an eine andere Anschrift — etwa ins Büro. Bei den beiden letzten trägt er die Anschrift selbst ein. Sie verwenden wir ausschließlich für den Versand dieses einen Gutscheins; sie steht in der Bestellung und wird weder exportiert noch in einer E-Mail vollständig wiederholt.

Geht der Gutschein an die beschenkte Person, sehen Sie das in der Bestellliste am Kennzeichen „an Beschenkte“ und auf der Bestellseite. Dort und über dem Druckbogen steht der Hinweis „Geschenk — ohne Beleg und ohne Preis versenden.“ Der Beleg geht wie bisher per E-Mail an den Käufer und gehört nicht ins Kuvert. Ihr Käufer bekommt nach dem Versandvermerk eine E-Mail, die Name und Ort nennt — die vollständige Anschrift steht dort bewusst nicht.

Widmung. Der persönliche Gruß aus dem Kaufformular ist zugleich die Widmung: er steht in der Gutschein-E-Mail und wird auf den gedruckten Bogen gesetzt. Beim Postversand sagt die Beschriftung des Feldes das auch. Auf der Karte ist Platz für rund 400 Zeichen; was darüber hinausgeht, wird beim Drucken gekürzt.

Was Sie tun müssen. In der Bestellliste filtern Sie oben nach Zu versenden. Jede Bestellung dort ist bezahlt, der Gutschein ist ausgestellt und wartet auf den Umschlag. Sie öffnen die Bestellung, drucken den Bogen (Knopf Drucken beim Gutschein), stecken ihn ein — und drücken unten im Block Versand auf Als versendet markieren. Den Versanddienstleister wählen Sie aus einer kurzen Liste (DHL, Deutsche Post, UPS, DPD, Hermes, GLS oder „Sonstiger Dienst“), die Sendungsnummer tragen Sie ein — beides ist freiwillig, bei einem einfachen Brief lassen Sie es leer. Ihr Käufer bekommt daraufhin automatisch die E-Mail „Ihr Gutschein ist unterwegs“.

Geht diese E-Mail nicht hinaus — ein Tippfehler in der Adresse, ein klemmender Mailserver —, sagt Ihnen die Seite das ausdrücklich: der Versand bleibt vermerkt, die Benachrichtigung fehlt. Im Block Versand steht dann der Knopf Versandmail erneut senden (höchstens dreimal je Stunde). Hilft auch das nicht, greifen Sie selbst zum Hörer — der Umschlag ist ja unterwegs.

Was der Beschenkte bekommt. Bei nur per Post geht die Gutschein-E-Mail an den Käufer und ohne PDF und ohne Druck-Link — sonst hielte der Beschenkte sein Geschenk zweimal in der Hand. Bei E-Mail und Post bleibt alles wie gewohnt, es kommt nur der Hinweis dazu, dass Papier folgt.

Widerruf. Bei einer Warenlieferung beginnt die 14-tägige Widerrufsfrist erst mit dem Erhalt der Sendung, nicht mit dem Kauf. Solange Sie nichts versendet haben, läuft sie gar nicht. Wird widerrufen, erstatten wir den gesamten Betrag einschließlich der Versandkosten — so verlangt es das Gesetz. Den Gutschein-Bogen zurückzuschicken ist nicht nötig: der Gutschein ist mit dem Widerruf ohnehin ungültig.

Druckvorlagen

Ein Gutschein soll nicht nur als E-Mail ankommen, sondern sich auch ausdrucken und verschenken lassen. Wie der Ausdruck aussieht, legen Sie unter Einstellungen → Gutschein-Druckvorlagen fest. Mit dem Knopf Vorgaben anlegen bekommen Sie in einem Schritt drei fertige Vorlagen: quer (DL) (99 × 210 mm, das klassische Gutschein-Format), hoch (A5) (148 × 210 mm) und hoch (A4) (210 × 297 mm). Die Primärfarbe Ihrer E-Mails (Einstellungen → Erscheinungsbild) wird dabei als Akzentfarbe übernommen.

Je Vorlage stellen Sie ein: Papierformat, Hoch- oder Querformat, drei Farben (Hintergrund, Schrift, Akzent) und drei Texte (Überschrift, Unterzeile, Fußzeile) — jeweils auf Deutsch und auf Englisch. Welche Sprache gedruckt wird, entscheidet die Bestellung, nicht Ihre Ansicht. Farben geben Sie als sechsstelligen Hex-Wert an (zum Beispiel #0D6EFD); eine andere Eingabe wird stillschweigend auf die Vorgabe zurückgesetzt.

Logo-Höhe. Ihr Logo (aus „Profil & Kontakt") steht oben rechts auf dem Bogen. Wie groß, stellen Sie je Vorlage im Feld Logo-Höhe (mm) ein — von 6 bis 40 mm, Vorgabe sind 11 mm. Die Breite läuft proportional mit, höchstens bis zur halben Blattbreite. Auf den größeren Formaten wächst das Logo im selben Verhältnis mit wie die Schrift. Auf DL quer (nur 99 mm hoch) werden höchstens 20 mm gedruckt — ein höherer Wert wird dort begrenzt, damit das Kleingedruckte auf das Blatt passt; für die anderen Formate derselben Vorlage gilt er weiter.

Aussteller, Ausstellungsdatum und Gutscheinart. Unter der Fußzeile druckt jede Vorlage automatisch einen kleinen Block mit Ihrer Firma, der Anschrift, Telefon, E-Mail und Website. Firmenname und Anschrift sind dieselben wie auf Ihren Rechnungen (Einstellungen → Rechnungsstellung); ist dort nichts eingetragen, gelten die Angaben aus „Profil & Kontakt". Dazu kommt die Zeile „Ausgestellt am …" mit dem Tag, an dem der Gutschein entstand: ab dem Ende dieses Jahres läuft die gesetzliche Verjährung von drei Jahren. Bei verkauften Gutscheinen steht zusätzlich die Gutscheinart — Einzweck-Gutschein (§ 3 Abs. 14 UStG) oder Mehrzweck-Gutschein (§ 3 Abs. 15 UStG), genau wie auf der Rechnung zur Bestellung. Als Kleinunternehmer und bei Gutscheinen ohne Bestellung entfällt diese Zeile.

Vorschaubild. Je Vorlage können Sie ein Bild hinterlegen — zum Beispiel ein Foto der gedruckten Karte. Es erscheint auf der Kaufseite als Karte, damit Ihr Gast sieht, was er bekommt. Sie laden es hoch oder wählen es aus Ihrer Medien-Bibliothek; entfernen lässt es sich mit dem Häkchen darunter. Ohne eigenes Bild zeigen wir automatisch eine Miniatur Ihrer Vorlage: sie entsteht beim Speichern und wird bei jeder Änderung neu erzeugt. Steht auch die nicht zur Verfügung, sieht Ihr Gast eine schlichte Karte in Ihren Vorlagenfarben — die Wahl funktioniert in jedem Fall.

Haben Sie mehr als eine aktive Vorlage, wählt Ihr Gast auf der Kaufseite zwischen Karten mit Bild statt in einem Auswahlkasten. Vorausgewählt ist Ihre Vorgabe.

In den Texten dürfen Sie Bausteine verwenden, die beim Drucken durch die echten Werte ersetzt werden: {code}, {value}, {valid_until}, {recipient}, {greeting}, {restaurant}, {company} (Ihre Firma, ohne Firmennamen der Name Ihres Betriebs), {address} (Anschrift in einer Zeile) und {issued} (Ausstellungsdatum). Die neuen Vorgaben schreiben in die Fußzeile „Einzulösen bei {company}. Keine Barauszahlung, Restguthaben bleibt erhalten." — bestehende Vorlagen behalten ihre Texte, bis Sie sie ändern. Bleibt eine Zeile nach dem Einsetzen leer — etwa „für {recipient}" ohne Empfänger —, wird sie gar nicht erst gedruckt. Rechts neben dem Formular sehen Sie sofort, wie der Bogen aussieht. Ein Hinweis zu {greeting}: die Widmung Ihres Käufers steht auf dem Bogen ohnehin als eigener Block — wer den Baustein zusätzlich in eine Zeile setzt, druckt sie zweimal.

Eine Vorlage ist die Vorgabe. Sie wird immer dann genommen, wenn beim Kauf nichts anderes gewählt wurde. Es gibt stets genau eine Vorgabe; setzen Sie eine andere, wird die bisherige automatisch abgewählt.

Gedruckt wird an drei Stellen: auf der Detailseite eines verschickten Gutscheins, im Aktionsblock einer Bestellung und — nach der Bezahlung — vom Käufer selbst auf seiner Bestellseite. Überall öffnet sich derselbe Bogen mit einem Druck-Knopf. Haben Sie mehr als eine aktive Vorlage, steht daneben ein Auswahlkasten.

Löschen Sie eine Vorlage, gehen keine Bestellungen verloren: sie werden danach einfach wieder mit der Vorgabe gedruckt. Eine Vorlage, die Sie nicht mehr anbieten, aber behalten wollen, setzen Sie stattdessen auf inaktiv. Aktiv bleiben können höchstens 20 Vorlagen — mehr wäre auf der Kaufseite keine Auswahl mehr, sondern ein Katalog.

Beim Kauf entscheidet der Gast mit: Haben Sie mehr als eine aktive Vorlage, steht auf der Kaufseite ein Auswahlkasten mit einem Vorschau-Knopf, und im Fenster „Rechnung an Kunden" finden Sie denselben Kasten. Die gewählte Vorlage wird an der Bestellung festgehalten — auch wenn Sie später eine andere zur Vorgabe machen, bleibt der einmal verkaufte Gutschein bei seiner. Nach der Bezahlung bekommt der Käufer in seiner Gutschein-Mail und auf seiner Bestellseite den Knopf Gutschein drucken und kann den Bogen selbst ausdrucken — ohne Anmeldung, über denselben geschützten Link wie seine Bestellung.