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Öffnungszeiten & Schließtage

Ihre Öffnungszeiten bestimmen, wann Gäste online Tische buchen können. Schließtage und Sperrungen nehmen einzelne Tage, Bereiche oder Tische gezielt aus dem Betrieb. So bleibt Ihr Online-Kalender immer auf dem Stand Ihres tatsächlichen Betriebs.

Reguläre Öffnungszeiten

Öffnen Sie Mein Restaurant → Öffnungszeiten. Für jeden Wochentag legen Sie einen oder mehrere Zeitblöcke mit Beginn und Ende an. So bilden Sie eine Mittagspause ab: ein Block „Mittags", ein zweiter „Abends". Optional tragen Sie je Block eigene Küchenzeiten ein, falls die Küche früher schließt als das Lokal.

  1. Wochentag auswählen und die Zeiten eintragen.
  2. Über „+ Zeitblock" bei Bedarf einen zweiten Block für denselben Tag ergänzen.
  3. Der Haken „Geschl." am Block bedeutet: nur dieser Block ist zu. Alle anderen Blöcke desselben Tages bleiben bestehen — so schließen Sie z. B. nur den Mittag und öffnen abends normal. Ist danach kein Block mehr offen, wird der Tag automatisch zum Ruhetag: keine Zeiten, keine buchbaren Slots.
  4. Speichern.

Saisons & Sondertage

Mit „Neue Saison" hinterlegen Sie abweichende Zeiten für einen Datumsbereich (z. B. Sommersaison). Eine neue Saison wird als Kopie Ihrer Standard-Zeiten angelegt — Sie ändern anschließend nur, was wirklich anders ist. Pro Saison können Sie zusätzlich ein eigenes Slot-Intervall wählen. Einzelne Feiertage wie Heiligabend oder Silvester regeln Sie als Sondertage — dort setzen Sie für ein bestimmtes Datum entweder „Geschlossen" oder abweichende Zeitblöcke.

Was gilt an einem bestimmten Tag?

Für jedes Datum gilt genau eine Quelle — Zeiten aus mehreren Quellen werden nie vermischt. Die Reihenfolge:

  1. Sondertag — schlägt alles andere.
  2. Eine Saison — decken mehrere Saisons dasselbe Datum ab, gewinnt die kürzere (der engere Datumsbereich); bei gleicher Länge die später beginnende. Beim Speichern einer überlappenden Saison weisen wir Sie darauf hin.
  3. Standard-Zeiten — überall dort, wo weder Sondertag noch Saison greift.

Ein Ruhetag in der geltenden Saison ist ein Ruhetag: Haben Sie in der Wintersaison montags geschlossen, bleibt der Montag zu — auch wenn Ihre Standard-Zeiten montags geöffnet sind. Auf die Standard-Zeiten wird nur zurückgegriffen, wenn die geltende Saison für diesen Wochentag überhaupt nichts hinterlegt hat.

Ihre öffentliche Seite, das Buchungs-Widget und der Einbau-Code zeigen immer die heute gültige Woche. Läuft gerade eine Saison, steht deren Bezeichnung samt Zeitraum über der Zeiten-Tabelle.

Schließtage & Sperrungen

Unter Mein Restaurant → Sperrungen finden Sie vier Reiter:

  • Restaurant — schließt den ganzen Betrieb für einen Zeitraum (Von/Bis), etwa Betriebsurlaub oder Renovierung.
  • Bereiche — sperrt einen einzelnen Bereich (z. B. Terrasse) für einen Zeitraum, wahlweise ganztägig oder nur für ein Zeitfenster.
  • Tische — sperrt einzelne Tische für einen Tag, z. B. für einen Stammtisch oder eine Privatfeier.
  • Feiertage — importiert die gesetzlichen Feiertage Ihres Bundeslands als Sondertage (siehe unten).
Legen Sie eine Sperrung an, die bestehende Reservierungen überschneidet, weist VidiReserve Sie auf die betroffenen Buchungen hin und markiert sie — Sie können die Gäste dann gezielt informieren. Markiert werden dabei nur noch künftige Termine und keine Walk-ins/Kassen-Einträge: was schon gelaufen ist oder ohnehin spontan am Tisch entstand, lässt sich durch eine Sperrung nicht mehr ändern.

Nur Online-Buchungen sperren

Manchmal wollen Sie gar nicht schließen, sondern nur keine neuen Online-Reservierungen mehr annehmen — etwa weil der Abend voll ist oder kurzfristig Personal fehlt. Setzen Sie dafür im Formular den Haken „Nur Online-Buchungen sperren". Sie finden ihn an drei Stellen: beim Schließtag unter Mein Restaurant → Sperrungen → Restaurant, bei der Bereichs-Sperre unter Sperrungen → Bereiche (z. B. „Terrasse am Samstagabend nur telefonisch" — wahlweise ganztägig oder für ein Zeitfenster) und beim geschlossenen Sondertag unter Öffnungszeiten → Sondertage. In der Partner-App gibt es denselben Schalter beim Anlegen einer Sperre bzw. eines Sondertags.

  • Gäste sehen auf Ihrer Buchungsseite und im Widget keine Zeiten mehr, sondern den Hinweis „Online derzeit nicht buchbar — bitte rufen Sie uns an" samt Ihrer Telefonnummer.
  • Ihr Team arbeitet ganz normal weiter: Backoffice, Kalender, Tagesansicht, Tischplan, Walk-in, Kasse und Partner-App tragen weiter Reservierungen ein — es gelten Ihre regulären Öffnungszeiten.
  • Bestehende Reservierungen bleiben unberührt. Es wird nichts als „Klärungsbedarf" markiert und nichts abgesagt.

Bei einer Bereichs-Sperre mit diesem Haken gilt das nur für den gewählten Bereich: Dessen Tische werden online nicht mehr vergeben, die übrigen Bereiche bleiben ganz normal buchbar — Ihr Team sieht den Bereich weder im Kalender noch im Tischplan als gesperrt.

In den Listen erkennen Sie eine solche Sperre am Kennzeichen „nur online". Möchten Sie die Online-Buchung wieder öffnen, löschen Sie den Eintrag einfach. Ohne diesen Haken bleibt alles wie bisher: ein Schließtag schließt den Betrieb komplett.

Feiertage automatisch importieren

Auf der Seite Öffnungszeiten → Sondertage übernehmen Sie die gesetzlichen Feiertage per Knopfdruck: Sie wählen Ihr Land (Deutschland oder Österreich), bei Deutschland ein oder auch mehrere Bundesländer, dazu das Jahr (laufendes oder Folgejahr) und klicken auf „Feiertage importieren". VidiReserve legt jeden Feiertag als Sondertag „geschlossen" an — inklusive der beweglichen Termine wie Karfreitag, Christi Himmelfahrt oder Fronleichnam. Ihre Auswahl wird gemerkt und ist beim nächsten Import schon gesetzt.

Haken Sie mehrere Bundesländer an, werden ihre Feiertage zusammengeführt: ein Tag, den zwei Länder führen, entsteht trotzdem nur einmal. Das ist für Betriebe an einer Landesgrenze gedacht und für alle, die an den Feiertagen des Nachbarlands ohnehin schließen.

Wollen Sie nur festhalten, welches Land und welche Bundesländer für Sie gelten — etwa weil Ihnen allein an den Schulferien im Kalender liegt —, klicken Sie auf „Nur Auswahl speichern". Die Auswahl wird gemerkt und ist beim nächsten Import schon gesetzt, es entsteht aber kein einziger Schließtag.

In Österreich gelten die 13 gesetzlichen Feiertage im ganzen Land gleich — auf den Import hat das Bundesland dort keinen Einfluss. Wirkungslos sind die Haken deshalb nicht: Sie legen fest, welche Schulferien Ihr Kalender zeigt, und mit „Nur Auswahl speichern" halten Sie das fest, ohne einen einzigen Feiertag anzulegen. Die Landespatrone (Josefi, Rupert, Martini und die anderen) sind Feiertage der jeweiligen Diözese und keine gesetzlichen; wenn Sie an ihnen schließen, legen Sie den Tag als eigenen Sondertag an. Der Karfreitag ist in Österreich seit 2019 kein gesetzlicher Feiertag und wird deshalb nicht importiert.

Bereits vorhandene Sondertage am selben Datum werden nicht überschrieben — die Rückmeldung nennt Ihnen, wie viele Tage importiert und wie viele übersprungen wurden. Sind bestehende Buchungen betroffen, sagt Ihnen die Meldung zusätzlich, wie viele und auf wie vielen Tagen, und bringt Sie direkt in die Liste der markierten Buchungen. Haben Sie an einem Feiertag geöffnet, passen Sie den Tag in der Liste darunter auf abweichende Zeiten an oder löschen ihn dort.

Im Monatskalender erkennen Sie einen Sondertag am gelben Stern; sein Name steht im Tooltip und auf dem Telefon als Text neben dem Tag.

Wirkung auf buchbare Slots

Aus diesen Angaben berechnet VidiReserve automatisch die online buchbaren Slots: Nur innerhalb offener Zeitblöcke entstehen Slots, ein Ruhetag oder eine Sperrung entfernt sie. Das Slot-Intervall (15–60 Minuten) steuert, in welchem Takt Gäste buchen können — der Standard kommt aus den Buchungsregeln, lässt sich je Saison oder Sondertag aber feiner einstellen.